03/07/2011

Die Vernetzungsdichte erhöht die Komplexität der Systeme

Gestern lernten wir von Prof. Dr. Peter Kruse, dass wir Werkzeuge entwickeln müssen, um die vernetzte Welt besser verstehen und bewerten zu können.

Heute steigen wir gleich tiefer in seine Theorie ein:

Durch die erhöhte Netzwerkdichte sind komplexe Praktiken und Veränderungsdynamiken entstanden, deren Wirkung wir nicht mehr so einfach verstehen können. Deshalb setzt Peter Kruse auf die kollektive Intelligenz.

Learning: Social Media bewirkt in Unternehmen Praktiken, deren Wirkung wir noch nicht hervorsehen können. Wir brauchen deshalb neue Prozesse mit entsprechenden Methoden um der vernetzten Welt entsprechen zu können.

Kruse erklärt sehr einleuchtend, wie er mit Methoden die drei Grundkomponenten von intelligenten Systemen, Vernetzung, Erregung und Bewertung stimulieren kann.

1. Erhöhung der Vernetzung in Gruppen. Hierfür hat next practice das Moderationstool nextmoderater entwickelt, die alle Workshopmethoden von Brainstorming bis Maßnahmenentwicklung in einem LAN möglich machen. Somit können Kleingruppenprozesse auf sehr große Gruppen skaliert werden.

2. Bewertungen von Menschen sichtbar machen. Bewertungsmuster sind auf Grund der Black Box des Bewusstseins nicht direkt mit Fragestellungen herauszufinden. Außerdem verhindern sprachlich mehrdeutige Fragen und biographische geprägte Antworten die Erhebung von Wertewelten. Das Tool von next practice dazu ist nextexpertizer.

Learning: Die klassischen quantitativen Tools für Social Media Monitoring sind auf dem Holzweg. Aber das war eh klar. Es gibt also anscheinend eine Methode, mit der man dann “wirklich” an die Meinung der Kunden kommt?!? Ich lass mir mal die Brochuren von diesen Tools schicken ;-) . Mit einer Facebook Community einen Innovationsworkshop durchzuführen wäre außerdem eine herausfordernde Idee, an der ich gefallen gefunden habe.

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